03.05.2021

Podcast-Projekt vollständig: 32 Folgen online

Der Podcast ›Was mir Hölderlin bedeutet‹ wurde seit September wöchentlich ins Netz gestellt und gesendet, jetzt ist die Reihe vollständig. Dichter*innen, Studierende, Wissenschaftler*innen, Moderator*innen und leidenschaftliche Leser*innen wurden dazu eingeladen. Ausgangspunkt der einzelnen Folgen ist jeweils ein Hölderlin-Text, der die Sprecherin, den Sprecher berührt hat, der gelesen und in einer selbstgewählten Form befragt und ausgelegt wird. Die Lyriker*innen geben den Hölderlin-Texten auf besondere Weise Resonanz, indem sie mit eigenen Gedichten antworten. In der Folge der Beiträge kann studiert werden, was Hölderlin ›uns‹ heute, den Zeitgenossen, bedeutet.

›Was mir Hölderlin bedeutet‹ ist ein gemeinsames Projekt des Schillerhauses der Universität Jena, der Literarischen Gesellschaft Thüringen e. V., des Vereins Lese-Zeichen e. V. und der Thüringer Veranstaltungsreihe für zeitgenössische Lyrik ›Die Gunst des Augenblicks‹. Diese wird von der Kulturstiftung des Freistaats Thüringen und weiteren Unterstützern gefördert.

→ Anhören: hier oder in der Mediathek auf der LGT-Webseite sowie auf den gängigen Podcast-Plattformen

Übersicht über alle Episoden:
08. Sep.: ›Das Angenehme dieser Welt hab' ich genossen‹ – Christoph Bode (Bamberg)
15. Sep.: ›Friedrich mit der gebissnen Wange‹ (Bruchstück) – Ulf Stolterfoht (Berlin)
22. Sep.: ›An die Hoffnung‹ – Lisa Elina Memmeler (Jena)
29. Sep.: ›Der Neckar‹ – Ilana und Claudia Dathe (Jena)
06. Okt.: ›Abendphantasie‹ – Christine Theml (Jena)
13. Okt.: ›Heimath‹ (Entwurf) – Orsolya Kalász (Berlin)
20. Okt.: ›Denn keiner trägt das Leben allein‹ / ›Die Titanen‹ – Gloria Freitag (Jena)
27. Okt.: ›Brod und Wein‹ (erste Strophe) – Dirk von Petersdorff (Jena)
03. Nov.: ›Hälfte des Lebens‹ – Martin Straub (Jena)
10. Nov.: ›Andenken‹ (erste Strophe) – Catherine Weis (Jena)
17. Nov.: ›Patmos‹ – Jan Urbich (Leipzig)
24. Nov.: ›Griechenland‹ (Entwurf) – Dirk Uwe Hansen (Greifswald)
01. Dez.: ›Wenn aus dem Himmel …‹ – Arne Rautenberg (Kiel)
08. Dez.: ›Wie wenn am Feiertage …‹ – Hannah Noesser (Leipzig)
15. Dez.: ›Hälfte des Lebens‹ – Dominik Dombrowski (Bonn)
22. Dez.: ›Die Linien des Lebens‹ – Ariane Ludwig (Weimar)
29. Dez.: ›Ein Zeichen sind wir, deutungslos …‹ (›Mnemosyne‹, zweite Fassung) – Johanna Hühn (Frankfurt am Main)
05. Jan.: ›Mnemosyne‹ (dritte Fassung) – Jonas Zipf (Jena)
12. Jan.: ›Anmerkungen zum Oedipus‹ – Andreas Schmidt (Jena)
19. Jan.: ›Andenken‹ – Nikolas Immer (Trier)
26. Jan.: Brief an Casimir Ulrich Boehlendorff vom 4. Dezember 1801 – Daniela Danz (Kranichfeld)
02. Feb.: ›An die Parzen‹ – Iris Carle (München)
09. Feb.: ›Aussicht‹ – Nancy Hünger (Gotha)
16. Feb.: ›Hyperions Schicksalslied‹ – Max Pommer (Jena)
23. Feb.: Brief an Christian Ludwig Neuffer vom 12. November 1798 – Elisa Ronzheimer (Bielefeld)
09. März: ›Buonaparte‹ – Nicolas von Passavant (Berlin)
16. März: ›Wenn aus der Ferne …‹ – Elisa Weinkötz (Berlin)
23. März: ›Lebenslauf‹ – Patty Nash (Berlin)
30. März: ›Die Stille‹ – Marcel Beyer (Dresden)
06. April: ›Urtheil und Seyn‹ – Guido Naschert (Weimar)
13. April: ›Hälfte des Lebens‹ – Helmut Hühn (Jena)
20. April: ›Empedokles‹ (1. Akt, dritter Auftritt) – Farhad Showghi (Hamburg)